Geschichte von Knysna

Die Geschichte von Knysna ist genau so interessant und vielseitig wie der Ort selber. George Rex, ein irländischer Auswanderer, der ein unehelicher Sohn Georg III, König von Großbritannien und Irland, sein sollte, kaufte 1804 die Melkhoutkraal Farm. Er setzte sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ein und wird seither als Gründer von Knysna angesehen. Ihm ist zu verdanken, dass das damalige Städtchen gegen 1817 zur Hafenstadt wurde, was für die Holzindustrie von großem Nutzen war. Recherchiert man über die Geschichte von Knysna, fallen zwei weitere Namen auf, die eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden sind. Da ist Thomas Henry Duthie, Schwiegersohn von George Rex, der die Gründung von Belvidere auf der Westseite der Lagune vorantrieb und eine kleine Kirche, anlässlich seiner Hochzeit, bauen ließ. Dann war noch die Thesen Familie, die ursprünglich nach Neuseeland wollte, 1869 in Knysna ankerten und so viel Gefallen an der Stadt fand, dass sie blieb. Ihr Verdienst ist die Gründung einer Reederei, Schiffe- und Möbelbau wurden durch sie forciert und trugen dazu bei, dass ein gewisser Wohlstand in dem Ort erreicht wurde. Eine der Halbinseln der Lagune wurde darauf hin zu „Thesen Island“.

Allerdings dürfen bei der geschichtlichen Erwähnung von Knysna die Bewohner der Urwälder nicht vergessen werden, denn es hätte wohl kaum eine Holzindustrie und den damit verbundenen Wohlstand gegeben, wenn nicht die Holzfäller gewesen wären, die unter härtesten Bedingungen das Holz schlugen und transportierten.

Wer mehr über die Geschichte von Knysna erfahren möchte, sollte die beiden kleinen Museen in der Stadt besuchen.