Die Lagune selbst ist mit einem schmalen Durchbruch, den Knysna-Heads mit dem Indischen Ozean verbunden. Die Durchfahrt gilt bei Seefahrern als eine der gefährlichsten Hafeneinfahrten, da Strömungen und Riffe viel Geschick erfordern. Im Jahre 1817 wurde die Einfahrt erweitert und dadurch für die Schiffahrt interessant.
Daraus resultierte, dass Holzhandel, Möbelbau und natürlich Schiffsbau die Zukunft, sowie das wirtschaftliche Rückgrat bildeten und aus dem kleinen Fischerdörfchen ein angesehener Ort entstand. Was heute noch von den vergangenen Ereignissen zeugt, ist der Name Knysna, ausgesprochen Neiss-na, ein Wort, welches wohl auf die Hottentotten Sprache zurückzuführen ist und „Ort des Holzes“ bedeuten soll.
Die Outeniqua Berge, welche so eine Art Wahrzeichen von Knysna sind, dominieren das Hinterland und sind dank der günstigen Wetterverhältnisse, wie das gesamte Umland, von dauerhafter grüner Vegetation gezeichnet.
Das Klima in Knysna ist ganzjährig mild und somit ist Knysna das ganze Jahr über ein beliebter Ferienort. In den Sommermonaten Januar, Februar beträgt die Durchschnittstemperatur 27°C und im Winter (Juni, Juli) immer noch 14°. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 770 mm und laut Statistik sind die regenärmsten Monate im Juni und Juli.
Die Wassertemperaturen im Indischen Ozean betragen je nach Jahreszeit zwischen 14 und 23°C.
Die Lagune selbst, welche übrigens zum nationalen Naturdenkmal ernannt wurde, beherbergt zwei Inseln, die durch Landbrücken mit dem Festland verbunden sind.
Eine Attraktion dabei ist die mitten durch die Lagune führende sehr lange Eisenbahnbrücke, über die bis 2006 ein Dampfzug, der Outeniqua Choo Tjoe, gefahren ist. Bei einem Unwetter 2006 wurden jedoch ein Teil der Schienenstrecke durch Geröll- und Schlammlawinen verschüttet und seither ist der Zugverkehr nach Knysna eingestellt.